#2 - Von Weißbrot und einem verwirrten Huhn
Mittwoch, 3. September 2014, 18:15
Habe überlegt, ob ich zum Kurstreffen heute Ciabatta oder Baguette mitbringen soll. Habe mich dann für Buletten entschieden. Ist doch immer wieder gut, eine Alternative zu haben ;D
Ansonsten... Hach, ich bin einfach ein ziemlich weiblicher Mensch. Bei jedem dahergelaufenen Kerl muss ich mir sofort vorstellen, wie es wäre, mit ihm zusammen zu sein. Ist das noch normal? Meistens scheitern diese Gedanken daran, dass er sich früher oder später als Arschloch, Prolet oder einfach nur langweilig entpuppt. Dieses Schema habe ich schon sehr, sehr oft durchlebt, und immer ist es so ausgegangen, immer. Bis auf die Sache mit, ich nenne ihn jetzt mal Henry. Wir sind seit ein paar Jahren gut befreundet, und irgendwie habe ich nie darüber nachgedacht, dass ich auf ihn stehen könnte. Bis mir meine Mutter letztens während einer Autofahrt eröffnet hat, dass sowohl sie als auch mein Vater glauben, ich wäre in ihn verknallt. Und seitdem bekomme ich ihn nicht mehr aus dem Kopf. Ist das jetzt eine Art automatische Reaktion auf diese Aussage oder musste es erst jemand aussprechen, bevor ich es selber raffen konnte? Ich bin verwirrt, aber die Fakten jedenfalls sprechen für sich: Ich benehme mich in seiner Gegenwart nur noch wie ein verliebtes Huhn! Was ist da bloß los mit mir?
Jedenfalls fahren wir nächstes Wochenende zusammen weg und ich bin schon leicht panisch. Dabei hätte ich mich vor einem Jahr einfach nur darüber gefreut, dass wir zusammen unterwegs gewesen wären.
Ist es, wie Kerstin Gier sagt? Kommt die Liebe wirklich schleichend oder mit einem großen Knall?
Ich will endlich Gewissheit haben, denn so langsam bin ich wirklich von mir selbst genervt. Ich habe meinen Freund immer so beschrieben, dass er zeitgleich auch noch mein bester Kumpel sein sollte, dass wir einfach unendlich viel Scheiße bauen können und so weiter. Wäre eine Beziehung mit Henry nicht eigentlich ideal, wenn man es mal bedenkt?
Fragt sich nur noch, ob er auch so denkt...
Ansonsten... Hach, ich bin einfach ein ziemlich weiblicher Mensch. Bei jedem dahergelaufenen Kerl muss ich mir sofort vorstellen, wie es wäre, mit ihm zusammen zu sein. Ist das noch normal? Meistens scheitern diese Gedanken daran, dass er sich früher oder später als Arschloch, Prolet oder einfach nur langweilig entpuppt. Dieses Schema habe ich schon sehr, sehr oft durchlebt, und immer ist es so ausgegangen, immer. Bis auf die Sache mit, ich nenne ihn jetzt mal Henry. Wir sind seit ein paar Jahren gut befreundet, und irgendwie habe ich nie darüber nachgedacht, dass ich auf ihn stehen könnte. Bis mir meine Mutter letztens während einer Autofahrt eröffnet hat, dass sowohl sie als auch mein Vater glauben, ich wäre in ihn verknallt. Und seitdem bekomme ich ihn nicht mehr aus dem Kopf. Ist das jetzt eine Art automatische Reaktion auf diese Aussage oder musste es erst jemand aussprechen, bevor ich es selber raffen konnte? Ich bin verwirrt, aber die Fakten jedenfalls sprechen für sich: Ich benehme mich in seiner Gegenwart nur noch wie ein verliebtes Huhn! Was ist da bloß los mit mir?
Jedenfalls fahren wir nächstes Wochenende zusammen weg und ich bin schon leicht panisch. Dabei hätte ich mich vor einem Jahr einfach nur darüber gefreut, dass wir zusammen unterwegs gewesen wären.
Ist es, wie Kerstin Gier sagt? Kommt die Liebe wirklich schleichend oder mit einem großen Knall?
Ich will endlich Gewissheit haben, denn so langsam bin ich wirklich von mir selbst genervt. Ich habe meinen Freund immer so beschrieben, dass er zeitgleich auch noch mein bester Kumpel sein sollte, dass wir einfach unendlich viel Scheiße bauen können und so weiter. Wäre eine Beziehung mit Henry nicht eigentlich ideal, wenn man es mal bedenkt?
Fragt sich nur noch, ob er auch so denkt...
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#1 - Vom Umziehen und einer Art Entzug
Dienstag, 2. September 2014, 19:52
Konzentriere mich gerade sehr stark auf den Gedanken, fürs Wochenende wieder zurück in meine Heimat (G-Town rocks!) zu fahren. Meine Familie ist gerade erst umgezogen, und meine Schwester und ich wollen noch regelmäßig nach Hause, so wie bei einem Entzug, bei dem die Droge nicht von jetzt auf gleich eingestellt wird, sondern die Dosis langsam heruntergeschraubt. Es wird mit den Heimatbesuchen wahrscheinlich bald weniger werden, aber ich freue mich schon wie blöd auf die Gesichter meiner Freunde, wenn ich am Freitag in meiner alten Schule auftauche (auf der Neuen ist frei - Jippie! :D )!
Ansonsten geht in meiner neuen Umgebung noch nicht wirklich die Post ab. Immerhin habe ich mich jetzt schon seit zwei Wochen fast jeden Abend dazu aufraffen können, joggen zu gehen, um die Umgebung etwas besser kennen zu lernen, und Tatsache - es hilft wirklich, mich zu orientieren! Aber ob ich das wirklich lange durchhalten kann, ist die Frage...
Im Moment wohnen wir hier sehr provisorisch in einer eher spärlich eingerichteten "Übergangswohnung", weil unser neues Haus noch nicht frei ist, meine Schwester und ich aber zur Schule müssen. Aber ab Oktober geht's in die Vollen, denn da wird das Haus frei und wir werden endlich wieder normal wohnen können und nicht wie momentan, auf einem Futon schlafend mit einem Wohn-Koch-Esszimmer ohne wirkliche Rückzugsmöglichkeit (was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass ich mir jetzt das Bloggen anfange, Papier bzw. Computer ist geduldig und schreit mir nicht ständig ins Ohr, wenn ich nachdenken will). Aber das Ziel ist ja schon absehbar :D
Wie auch immer es weitergeht, ich glaube, ich schreibe hier öfter etwas, allein schon, um irgendwie Ordnung in meinen sehr überquellenden Kopf zu bekommen. Mich beschäftigt nämlich nicht gerade wenig...
Ansonsten geht in meiner neuen Umgebung noch nicht wirklich die Post ab. Immerhin habe ich mich jetzt schon seit zwei Wochen fast jeden Abend dazu aufraffen können, joggen zu gehen, um die Umgebung etwas besser kennen zu lernen, und Tatsache - es hilft wirklich, mich zu orientieren! Aber ob ich das wirklich lange durchhalten kann, ist die Frage...
Im Moment wohnen wir hier sehr provisorisch in einer eher spärlich eingerichteten "Übergangswohnung", weil unser neues Haus noch nicht frei ist, meine Schwester und ich aber zur Schule müssen. Aber ab Oktober geht's in die Vollen, denn da wird das Haus frei und wir werden endlich wieder normal wohnen können und nicht wie momentan, auf einem Futon schlafend mit einem Wohn-Koch-Esszimmer ohne wirkliche Rückzugsmöglichkeit (was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass ich mir jetzt das Bloggen anfange, Papier bzw. Computer ist geduldig und schreit mir nicht ständig ins Ohr, wenn ich nachdenken will). Aber das Ziel ist ja schon absehbar :D
Wie auch immer es weitergeht, ich glaube, ich schreibe hier öfter etwas, allein schon, um irgendwie Ordnung in meinen sehr überquellenden Kopf zu bekommen. Mich beschäftigt nämlich nicht gerade wenig...
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